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Arznei aus dem Internet nicht immer günstiger
Leipzig (ddp). Seit Jahresbeginn können sowohl verschreibungspflichtige als auch frei verkäufliche Medikamente im Internet bestellt werden. Die sächsischen Verbraucherschützer raten allerdings, dabei nicht ungeprüft jedem Anbieter zu vertrauen und auf die Preise zu achten.
Bei einer virtuellen Apotheke muss ein Ansprechpartner genannt sein. Telefonnummer und Anschrift dürfen nicht fehlen. Zudem sollte auf jeden Fall eine Beratung in deutscher Sprache gewährleistet sein, raten die Experten.
Auch wenn einige Arzneimittel übers Internet finanziell günstiger zu haben sind, ist zu bedenken, dass es mit der Lieferung einige Tage dauern kann. Nach der Bestellung muss nämlich das Rezept an die Internetapotheke gesandt werden, erst dann erfolgt die Auslieferung der Arzneimittel. Selbst wenn keine oder nur eine geringere Zuzahlung zu leisten ist, sind auf jeden Fall die Versandkosten einzuplanen.
Wer also dringend und schnell ein Medikament braucht, sollte weiter in die Apotheke um die Ecke gehen, raten die Verbraucherschützer. Außerdem empfehlen sie, die Preise in der Internetapotheke mit denen in der herkömmlichen Apotheke zu vergleichen, denn nicht immer sei es dort billiger. Noch ein Hinweis: Bei der Bestellung eines Medikamentes im Internet oder im Versandhandel handelt es sich um einen so genannten Fernabsatzvertrag. Deshalb muss auf der Website des Anbieters auch über das Widerrufs- oder Rückgaberecht informiert werden.
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